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  • Oliver Behringer

Exotischer Start in die Saison 2020

Die Saison 2020 steht unmittelbar bevor. Für mich startet das Jahr gleich mit zwei hochkarätigen Etappenrennen. Zuerst geht es für mich und das Team zum ersten Mal an die «Tour Colombia 2.1» und danach bestreiten wir bereits zum dritten Mal in Folge die «Tour du Rwanda. Zwei unglaubliche Rennen gleich zum Beginn, die es jedoch in sich haben.


Die Saisonvorbereitung habe ich zum grössten Teil abgeschlossen. Nach einem langen Trainingslager in Mojacar, Spanien im Dezember, habe ich die ersten Tage im neuen Jahr auf Gran Canaria verbracht. Bei bestem Wetter konnte ich unzählige Stunden auf meinem Rad verbringen und arbeitete mich Stück um Stück an meine Rennform heranarbeiten. Momentan befinde ich mich im zweiten Trainingslager mit dem Team in Altea, Spanien, um mir den letzten Schliff zu holen. Bereits in wenigen Tagen geht es nämlich für sechs Fahrer des Teams nach Kolumbien.





Höhe in Kolumbien als Vorbereitung für Ruanda


Die sechstägige Tour Colombia 2.1 (11-16. Februar 2020) ist ein äusserst anspruchsvolles Rennen. Zum einen steht ein hochkarätiges Starterfeld mit vielen Topathleten am Start und zum anderen findet das Rennen auf über 2500 Meter über Meereshöhe statt. Mein persönlicher, aber auch der Fokus des Teams liegt bei diesem Rennen ganz klar auf einer möglichst guten Akklimatisation und darauf den Körper nicht zu sehr ans Limit zu bringen. Denn mit der sauerstoffarmen Luft auf dieser Höhe, leidet auch die Regeneration des Körpers. Im Optimalfall gewöhnt sich der Körper so langsam an die erschwerten Bedingungen und man fühlt sich Tag für Tag etwas besser.

Zwischen den Rennen in Kolumbien und Ruanda liegen lediglich sechs Tage. (Tour du Rwanda, 23. Februar - 1. März 2020) Nochmals ein Grund mehr es in Kolumbien nicht zu übertun. Denn Ruanda liegt zwar einiges tiefer als Kolumbien, dennoch befinden wir uns auch dort auf über 1500 Meter über Meer. Auch dort wird die Erholung nicht ideal sein, jedoch werden wir den zusätzlichen Sauerstoff im Vergleich zu Kolumbien auf jeden Fall spüren. Das Ziel ist also ganz klar. Kolumbien als Vorbereitung nutzen und dann in Ruanda ans Limit gehen und als Team Resultate nach Hause bringen. Nach mehreren Podiumsplatzierungen, einem Sieg und einem fünften und sechsten Platz in der Gesamtwertung in den letzten beiden Austragungen der Tour du Rwanda hoffen wir auf noch mehr Erfolge in diesem Rennen.


Regeneration, Trainingslager und mehr Rennen in Europa


Nach Ruanda wird für mich auf jeden Fall zuerst ein Zeitfenster zur Erholung anstehen. Der gesamte März wird voraussichtlich ohne Renntage sein. Anfangs April geht die Saison für mich dann in die zweite Runde. Mit einem Trainingslager in Norditalien möchte ich nochmals einige Schritte nach vorne machen um dann bei den anstehenden Rennen überzeugen zu können. Stand heute werde ich im April einige Rennen in Europa bestreiten, mehr dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt.


Ich freue mich nun zuerst einmal auf die ersten Rennen. Das Team und ich sind bereit!

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